Agenda 21
Die UNO-Konferenz für Entwicklung und Umwelt in Rio de Janeiro in Brasilien verabschiedete 1992
ein 300 Seiten dickes, langfristig angelegtes Handlungsprogramm - die Agenda 21. Inhalt ist
sinngemäß: „Was zu tun ist im 21. Jahrhundert“, Umweltschutz, Wirtschaft und Gesellschaft sollen
mit Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen weiterentwickelt werden. Besonderes Augenmerk
liegt dabei auf dem schonenden Umgang mit der Natur und den Rohstoffen.
Anschließend wurde im dänischen Aalborg auf der „Europäischen Konferenz über zukunftsbeständige
Städte und Gemeinden“ vom 24.-27.Mai 1994 die "Charta of European Cities & Towns Towards
Sustainability" beschlossen. Der Internationale Rat für Kommunale Umweltinitiativen hatte den Entwurf
der Charta gemeinsam mit dem Ministerium für Stadtentwicklung und Verkehr von Nordrhein-Westfalen erarbeitet. Das Dokument signierten anfangs 80 europäische Kommunen und 253 Vertreter
internationaler Organisationen, Regierungen, Institute und Personen.
Der Rat der Stadt Düsseldorf unterzeichnete am 27. Juni 1996 die Konvention. Dadurch wurde ein Prozeß
zur Erarbeitung einer Lokalen Agenda Düsseldorf vor dem Hintergrund der Agenda 21 und den örtlichen Besonderheiten der Stadt eingeleitet. Die Koordination wurde vom Umweltamt Düsseldorf übernommen.
Informationen der Stadt Düsseldorf zur Agenda 21
Nostalgie: ein Amtblatt aus den frühen Zeiten der Agenda 21