Regionale Erzeuger
Wer Samstags auf dem Kolpingplatz in Derendorf auf dem Wochenmarkt ein paar Äpfel aus der
Region einkauft, profitiert vielleicht ohne es zu wissen von einem unserer Projekte.
Alles begann mit den so genannten Werkstattgesprächen im Jahr 2001:
Eine Arbeitsgruppe des Umwelt-Zentrums beschäftigte sich damit, Werkstattgespräche (offene
Bürgerforen) für alle Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger zu planen und durchzuführen.
Aktuelles Thema war damals die regionale Vermarktung.
Das Ziel der Veranstaltungen war einerseits, die Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt zu verstärken.
Andererseits sollte allen interessierten Düsseldorfern die Möglichkeit zur Diskussion und der aktiven Mitgestaltung gegeben werden.
Hieraus ist der Rheinische Bauernmarkt entstanden.

Rheinischer Bauernmarkt
Seit dem 14. Mai 2004 gibt es den Rheinischen Bauernmarkt in Düsseldorf. Er stand zuerst auf dem Friedensplätzchen in Bilk.
Dienstags und freitags präsentieren sechzehn Landwirte Spitzenprodukte aus einem Umkreis von
maximal 80 km - diese Nähe garantiert Frische bei einer verantwortungsvollen Herstellungsweise.
Am Stand gibt es bei Bedarf umfassende Beratung zur Herstellung und Verwendungsmöglichkeiten.
Im Angebot sind Obst, Gemüse, Blumen, Eier, Käse, Brot, Fleisch und Fisch sowie Blumen.
Ein zweiter Markt entstand Mitte 2006 auf dem Kolpingplatz an der Kleverstraße in Pempelfort.
Auch dort gilt - aus der Region für die Region.
Auf dem Lessingplatz ist im Juni 2010 der dritte Düsseldorfer Bauernmarkt gestartet.
Verkaufzeiten sind:
Friedensplätzchen
dienstags von 8.00-13.00 Uhr und
freitags von 10.00-18.00 Uhr
Kolpingplatz
mittwochs von 9.00-13.00 Uhr und
samstags von 8.30-13.30 Uhr
Lessingplatz
donnerstags von 8.00-15.00 Uhr
Agenda 21-Relevanz
Das Projekt stärkt regionale Produkte, deren Produktion, und liegt inhaltlich ganz auf der Linie der
Agenda 21 -
Ökologisch: Schutz der Umwelt durch kurze Transportwege, schonende Anbauweisen und
handwerkliche Verarbeitung.
Sozial: Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region und bewussteres Erleben der Jahreszeiten für
die Kunden durch das saisonabhängige Angebot. Außerdem wird der jeweilige Stadtteil belebt.
Ökonomisch: Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe sowie der heimischen Landwirtschaft.